Augmented Reality, QR-Codes und Co. – Was muss ich wissen?

QR-Code

QR-Codes (englisch für „Quick Response“, „schnelle Antwort“) bezeichnen zweidimensionale Strichcodes, welche die Denso Wave im Jahr 1994 entwickelte. Anfang der 80er stiegen die Anforderungen der Automobilindustrie an maschinenlesbare Codes. Sie sollten mehr Informationen auf kleinerer Fläche unterbringen und geringe Anforderungen an Lesegeräte stellen, und sie sollten funktionieren, wenn sie teilweise verschmutzt oder zerstört sind.

QR-Codes sind im Grunde kleine Datenspeicher, die bis zu einer halben DIN-A4-Seite Text fassen. Die Informationen sind verschlüsselt in einem Muster aus hellen und dunklen Punkten. Eine bestimmte Abfolge erzeugt einen definierten Wert, etwa einen Buchstaben oder eine Zahl.

Besonders häufig kommen QR-Codes in der Werbung und in Zeitungen vor. Dort stehen sie vor allem für komplizierte oder lange Internetadressen. Der Nutzer muss nur den Code vor die Kamera des Handys oder Notebooks halten, um die gewünschten Infos zu bekommen.

RFID

Radio Frequency Identification (RFID) ist ein drahtlos arbeitendes Verfahren zur Auszeichnung und Identifikation von Waren, Objekten, Personen und Nutztieren. Es ist ein elektronisches Verfahren, das berührungslos arbeitet und die Warendaten über eine gewisse Entfernung mit Funk, induktiver oder Resonanz-Kopplung überträgt. Ein RFID-System besteht aus dem Datenträger, das sind die RFID-Tags, einer Antenne und dem RFID-Lesegerät.

Tags werden in Warenwirtschaftssystemen und der Logistik eingesetzt, ebenso im Personenbereich für die Zugangskontrolle und im Electronic Ticketing, in der Tieridentifikation oder in Kraftfahrzeugen als Wegfahrsperre, in der Erfassung von Maut und der Erstellung von Verkehrsprofilen und auch auf Smartcards. RFID unterstützt Hersteller, Lieferanten, Speditionen und Distributoren in der Logistik, der Optimierung der Lagerhaltung und der Rechnungslegung.

Augmented Reality

Wie der Begriff Augmented Reality (AR) bzw. erweiterte Realität bereits andeutet, geht es bei dem Konzept um eine Erweiterung der wahrgenommenen Realität durch technische Geräte. Besonders häufig wird Augmented Reality auf Smartphones angeboten.

Bereits heutzutage wird Augmented Reality eingesetzt. Im Fernsehen ist die Technologie bereits ein alter Hut. Eingeblendete Entfernungslinien kennt man aus jeder Fußballübertragung. Auch auf dem Smartphone gibt es bereits Apps, die beispielsweise Zusatzinformationen zu Gebäuden anzeigen, wenn man dieses mit der Smartphonekamera fokussiert.

Die zukünftigen Einsatzgebiete von Augmented Reality scheinen fast grenzenlos und sind nur vom aktuellen Stand der Technik begrenzt. So könnten Ersthelfern an einem Unfallort wichtige Informationen zu Verletzungen direkt über einem Opfer angezeigt werden oder bei der Navigation im Auto, Straßen und Wege direkt markiert werden. Auch VR-Brillen, die sich aktuell in der Entwicklung befinden, sollen mit Kameras ausgerüstet sein, um neben Virtual Reality (VR) auch AR bieten zu können.